Das Problem mit dem Hohlkreuz

Viele Menschen kennen das Problem, man steht morgens auf, sitzt auf der Arbeit oder will mit seinen Kindern spielen – doch da ist dieser Schmerz. Dieser stechende Schmerz im unteren Rücken der jegliche Bewegung anstrengend und unangenehm werden lässt. Natürlich gibt es viele verschiedene Ursachen für Rückenbeschwerden, aber die wohl häufigste und bekannteste ist wohl das Hohlkreuz.

Was ist ein Hohlkreuz?

Wenn man den Begriff nicht kennt klingt er sicher etwas merkwürdig. „Ein hohles Kreuz? Habe ich etwa ein Loch in meinen Wirbeln?“. Nein, natürlich nicht. Was wir gemeinhin als Hohlkreuz, oder Hyperlordose bezeichnen ist schlicht und einfach eine ungewöhnlich starke vorwärts Wölbung der Wirbelsäule.

Durch diese Wölbung geht die natürliche Form deiner Wirbelsäule verloren und es der Druck der Alltagsbewegungen wird falsch aufgenommen. Auch Nervenschäden und Bandscheibenvorfälle können entstehen wenn dieser Zustand zu lange andauert und nicht behandelt wird.

Wie bekommt man ein Hohlkreuz?

Das Phänomen des Hohlkreuzes ist gar nicht einmal so alt. Früher gab es diese Art der Beschwerden nur sehr selten, doch mit der Zeit treten das Hohlkreuz und andere Rückenschäden immer häufiger auf. Lange wurde spekuliert woran dieser rapide Anstieg liegt, doch eigentlich ist der Grund eindeutig und offensichtlich wenn wir uns einmal ansehen wie wir heutzutage arbeiten – oder besser, wie wir heute nicht mehr arbeiten.

Schmerzen durch Hohlkreuz
Jeder dritte Deutsche wird früher oder später vom Hohlkreuz geplagt.

Heutzutage verbringen wir zahllose Stunden im Sitzen. Wir sitzen auf der Arbeit am Computer, zuhause lümmeln wir auf der Couch vor dem Fernseher und in der Freizeit erholen wir uns vom vielen herumsitzen mit noch mehr sitzen. Und genau hier liegt das Problem. Früher mussten wir uns mehr bewegen. Menschen haben nicht 8 Stunden am Tag regungslos vor einem Bildschirm gesessen.

Warum zu viel sitzen schlecht ist

Durch dieses verharren in sitzender Position verkürzen sich verschiedene Muskeln und Sehnen im Rücken, der Hüfte und den Oberschenkeln zunehmend. Durch diese Verkürzten Muskeln werden die Wirbel nach innen gezogen und es entsteht die Chatakteristische Wölbung. Der eigentliche Schmerz entsteht dann, wenn die Nervenbahnen dabei gereizt werden oder die Wölbung schlicht zu viel Zug auf die übrige Muskulatur und die Faszien ausübt.

Allgemein ist der Mensch nicht für solche Tätigkeiten gemacht. Man darf nicht vergessen dass der Mensch nicht nur Sammler sondern auch Jäger ist. Unsere Vorfahren haben Beute nicht mit Muskelkraft erlegt, sondern indem Sie sie zu Tode gehetzt haben. Genau wie unsere Vorfahren sind wir dazu gemacht uns zu bewegen, wir sind dazu gemacht weite Strecken zurückzulegen. Nicht dafür, den ganzen Tag stationär vor einem Monitor zu hocken.

Hohlkreuz Behandlung

Zum Glück lässt sich ein Hohlkreuz bzw. eine Hyperlordose verhältnismäßig leicht beseitigen wenn man sich die Mühe macht etwas dagegen zu unternehmen. Die sogenannte Hyperlordose kann also mit einfachen Mitteln wieder zu einer Lordose werden. Dafür muss zum einen die Verkürzte Muskulatur wieder dehnen, und zum anderen die entsprechende Gegenspieler Muskulatur wieder kräftigen.

Dies geschieht am einfachsten durch gewöhnliches Krafttraining. Zu empfehlen ist hier eine Kombination aus Kreuzheben Varianten und einer Bauchübung wie das Beinheben. Aber natürlich kommen auch andere Übungen und Methoden zur Beseitigung des Hohlkreuzes in Frage. Für das dehnen empfehlen sich sogenannte Samson-Stretches die deine Hüftbeuger wieder auf Vordermann bringen werden.

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