Wir sind wieder da, ihr auch?

Wenn ihr den Blog schon länger verfolgt dürftet ihr gemerkt haben, dass unser letzter Artikel ist schon geraume Zeit her ist, sorry dafür! Manchmal läuft das Leben etwas anders als es einem lieb ist und so mussten wir leider eine Weile pausieren. Nun sieht aber alles wieder etwas rosiger aus und wir starten mit neuer Motivation und Lust in die Zukunft.

Wie immer könnt ihr uns natürlich auch gerne Vorschläge für neue Beiträge zukommen lassen, aber für’s erste melden wir uns mit dem Auftakt zu unserer (lange) angekundigten Home-Gym Reihe zurück. Immerhin heißt die Seite ja auch Sport zu Hause und nicht Sport im Studio 😉

Das eigene Home Gym, aller Anfang ist schwer

Nach dem Umzug haben wir ja bekanntlich beschlossen uns endlich ein kleines Home-Gym einzurichten. Die Räumlichkeiten sind mittlerweile in den Keller verlegt worden, aber auch dort kann man mit wenig Platz und (viel) Eisen so einiges anstellen. Man sagt ja auch viel hilft viel, nicht wahr? Aber was muss wirklich her wenn der Platz begrenzt ist, und wie viel Platz sollte man für ein Home-Gym mindestens zur Verfügung haben?

Diese Fragen und noch viel mehr wollen wir in einer Reihe von interessanten Artikeln aufdröseln und euch vielleicht motivieren euer eigenes Heimstudio zu starten. Schon vor knapp Zwei Jahren haben wir mit dieser Idee gespielt und auch die Kosten einer Studio-Mitgliedschaft mit einem Heimstudio verglichen. Ihr seht also, dass es sich durchaus lohnen kann über Sport zu Hause nachzudenken.

Wie wenig Platz ist zu wenig?

Wie viel Platz ihr für Sport zu Hause benötigt hängt im Endeffekt von euren Zielen und eurem Investment ab. Wenn ihr wollt könnt ihr mehrere Räume mit tollen Gerätschaften und Gewichten füllen, aber muss das wirklich sein? Ein „kleiner“ 12-13m² Kellerraum oder ein vergleichbares Zimmer in eurer Wohnung reichen vollkommen aus um alles nötige Equipment für ein fortgeschrittenes Training zu beherbergen. Wenn ihr in eurer Wohnung trainieren wollt solltet ihr allerdings an eure Nachbarn denken. Niemand hört gerne wie der Nachbar von oben Kreuzheben macht.

Geräte, Gewichte.. wo fängt man da an?

Nachdem die Platzfrage nun geklärt ist wenden wir uns der nächsten großen Frage zu. Was braucht es wirklich an Geräten, Gewichten und Hilfsmitteln um effektiv Sport zu Hause zu machen? Die Antwort wird sicher viele von euch beruhigen: Nicht viel. Auf Racks, Bänke und Gewichte gehen wir beim nächsten Mal genauer ein. Heute werfen wir erstmal einen Blick auf das Minimum für Training zu Hause. Denn je nachdem wie weit ihr in eurem Training fortgeschritten seid reichen schon wenige Geräte und Gewichte um einen guten Start hinzulegen.

Sport zu Hause treiben
Sport zu Hause treiben spart Geld und zum Jahreswechsel Nerven 🙂

Budget Planung für Calisthenics Freunde

Wenn ihr noch am Anfang eures Trainings steht oder allgemein so wenig wie möglich investieren möchtet, dann wären Körperübungen wohl das beste für euch. Jetzt werden sich sicher ein paar Leser melden und sagen „Für Liegestütze braucht man keine Geräte!“. Das ist vollkommen richtig, aber Calisthenics (Training mit dem eigenen Körpergewicht) beinhaltet eben weit mehr als nur Liegestütze und Sit-Ups. Für den Anfang würden wir folgendes empfehlen um ein intensives Training abliefern zu können.

  • Klimmzugstange
  • Dip-Barren
  • Gewichtsweste oder Gürtel für Zusatzgewicht
  • (Springseil)

Warum ausgerechnet Klimmzüge und Dips?

Klimmzüge sind eine hervorragende Übung die niemand missen sollte, aber ohne Stange wird die Ausführung schwer. Wir halten nicht viel von den Türrahmen-Varianten und empfehlen euch einfach eine günstige Stange zu nehmen die ihr an die Wand dübeln könnt. Der Kostenpunkt liegt hier bei nur etwa 25€. Es gibt zwar durchaus kostspieligere Varianten, aber im Endeffekt wollt ihr euch da nur dranhängen. Eine günstige Stange mit guten Dübeln wird also den selben Effekt haben wir eine 100€ Klimmzugstange.

Die Dip-Barren sind mein persönlicher Favorit wenn es um Home-Gym Geräte geht. Sie ermöglichen euch nicht nur Dips sondern auch Übungen wie Beinheben und kosten nicht viel mehr als eine günstige Klimmzugstange. Das klingt für uns nach einem ziemlich guten Deal.

Das ganze wird früher oder später allerdings zu leicht, auch wenn ihr noch am Anfang steht. Darum steht als nächster Punkt eine Gewichtsweste oder ein Gürtel für Zusatzgewicht auf der Liste. Letzteres erfordert erfordert leider Hantelscheiben, weshalb ihr vielleicht eher Richtung Weste schaut. Wer es ganz puristisch mag: Ein mit Wasserflaschen gefüllter Rucksack kann für den Anfang auch als Gewichtsweste doubeln! Das Springseil.. naja ihr wisst hoffentlich wofür man ein Springseil benutzt. Auch wenn ihr Sport zu Hause macht darf das Cardio-Training nicht zu kurz kommen 😉

Weiter geht’s mit Eisen für Fortgeschrittene

Wir wissen nun also nicht nur wie viel Platz wir für Sport zu Hause benötigen sondern auch welche Geräte und Hilfsmittel das Minimum darstellen. Wenn ihr allerdings schon Fortgeschritten seid oder einfach keine Lust auf pure Calisthenics habt, dann wird euch der zweite Teil der Reihe weit mehr interessieren. Nächste Woche befassen wir uns mit dem Equipment und dem Eisen, dass aktuell unseren Keller füllt und dass wir nicht mehr missen möchten.

1 KOMMENTAR

  1. Das Gym zu Hause hat viele Vorteile. Du sparst die Anfahrt (Zeit und Geld) und langfristig auch die monatlichen Gebühren. Die Anschaffung von Geräten für zu Hause ist nicht so teuer.

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